Hökensås Sportangel
Viele suchen Ruhe, Abgeschiedenheit und Stille. Hier auf dem Geschieberücken Hökensås, an der westlichen Seite des Sees Vättern, finden Sie all das. Wenn Sie Glück haben, sehen Sie Elche und Rehe. Fuchs und Hase sagen sich hier gute Nacht. Der Prachttaucher brütet hier und auch der Rauhfußkauz, der Auerhahn und die Schellente fühlen sich wohl. Die Natur erinnert mit ihrem kargen Aussehen an den hohen Norden. In den Mooren können Sie sogar Moltebeeren sammeln. Hökensås ist sehr hügelig. An die fünfzig Seen und Tümpel in den Senken stammen aus der Eiszeit.
Die "Häradsallmänning" (Name des Vereins, der diese Waldgegend besitzt), abgeleitet vom germanischen Ursprungswort Allmend, ist ein 55 Quadratkilometer großes Naturreservat.
Die Landschaft ist u.a. durch ihre kleinwüchsigen Kiefernbestände geprägt. Zwischen den bewaldeten Höhen glitzern geheimnisvoll Seen und Teiche. Das Gelände präsentiert sich hell und offen und ist leicht begehbar. Das Gebiet ist ausgesprochen wildreich; selbst der König des Waldes, der Elch, kommt häufig vor. Aber auch Rotwild und viele Vogelarten, die auf ungestörte Natur angewiesen sind z.B. verschiedene Arten von Waldlerchen, Auerhähnen, Perleneulen, Birkhühnern und Blesshühnern, sowie Beeren und Pilze kommen reichlich vor.
Angeltipps in Hökensås
Gut zu mitbringen sind eine Regenjacke und Gummistiefeln. Ein Pulli (gerne aus Wolle) für den Abend. Sind die Mücken erst einmal da, bekommt man sie so schnell nicht wieder los. Die natürlichen Feinde der kleinen Blutsauger - Fische, Fledermäuse und Vögel - können oft gar nicht so viel fressen, um uns zu befreien. So vielleicht sind Mückenstiften auch gut zu mitbringen.
Bevor Sie den Angel beginnen sind es einge Sache zu beachten. Die Fische sind gegen Laut, Schatten auf dem Wasser und Vibration im Grund reizbar. Nähern Sie sich das Wasser vorsichtig. Machen Sie einige Würfe nahe Land. Regenbogenforellen fressen gerne Insekten und schwimmen nahe Land. Es ist nicht ungewöhnlich dass die ersten am Ufer schnell fangen die erste Regenbogenforellen. Nacher werden die Regenbogen scheu und schwimmen weg. Damit werden sie auch schwere zu erreichen. Man sieht die oft gehend an der Wasserfläche ausser Reichweite.
Versucht es mal mit der Wasserkugel und eine Rute von 2,10 m und 0,18 - 0,25 mm Schnur! Als Köder kommen Maden / Power Bait. Besonders wenn es mal stark weht, dann nimmt am Besten eine große Wasserkugel mit wenig Wasser drin. Die Wasserkugel treibt dann mit den Wellen hin und her, das macht unter Wasser die Forellen total verückt!!!
Wenn das Wasser warm ist. Die Forellen sind jetzt weit draußen in der Seemitte oder stehen tiefer. Dann kann man sie am besten mit dem Grundangeln fangen.
Feuermachen-verbot herrscht aufgrund grosser Brandgefahr.
Wenn der Fisch angebissen hat: Am besten ist es, wenn Sie eine Kühltasche mit Kühlelementen dabei haben. Legen Sie den Fisch ganz hinein. Wenn der Fisch zubereitet werden soll, nehmen Sie die Eingeweide einfach heraus, wenn er halb aufgetaut ist. Auf diese Weise vermeiden Sie den Kontakt mit Luft und Erde und das Risiko, Bakterien in den Fisch zu bekommen, ist geringer.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Eingeweide weit weg in den Wald zu legen. Da werden sie nachts von den Tieren aufgefressen. Werfen Sie die Eingeweide weder ins Wasser (Risiko für Überdüngung) noch in die Mülltonnen. Wilde Tiere wie der Dachs und der Fuchs riechen es und werfen die Tonnen um, um an die Leckerbissen zu kommen.
Der Regenbogenlachs wird anfangs mit Pellets gefüttert. Deshalb nimmt er an, dass auch Zigarettenstummel etwas zum Essen sind. Diese können jedoch nicht verdaut werden. Werfen Sie deshalb keine Zigarettenstummel ins Wasser. Natürlich auch nicht in den Wald, da oft Gefahr für Waldbrände besteht. Am besten nehmen Sie eine Dose oder eine alte Streichholzschachtel mit, um die Zigarettenstummel darin mit nach Hause zu nehmen.
Nehmen Sie den Abfall mit.
Haben Sie in Wald und Flur gezeltet oder Picknick gemacht, müssen Sie hinterher aufräumen!
Stellen Sie niemals Mülltüten neben einen vollen Papierkorb oder Müllsack. Wilde Tiere zerreißen sie und ziehen den Abfall heraus. Glas, Dosen und Verschlußkapseln können viel Leid verursachen, wenn die Tiere sie fressen.
Wenn Sie angeln, dürfen Sie keine Schnüre oder Haken in der Natur zurücklassen. Das können Todesfallen für die Tiere sein.
Blumen pflücken und Beeren sammeln.
Sie dürfen keine Zweige, Äste, Birkenrinde, Borke, Eicheln, Nüsse, kein Laub und Harz von wachsenden Bäumen nehmen. Das betrachtet man als Beschädigung oder Diebstahl. Natürlich dürfen Sie keine Bäume und Büsche oder Nestbäume fällen.
Petri Heil!